Konzert mit dem “Grupo Violoes da UFU”-New Sounds from Brasil Bericht 1

Tag 1.

Am 26. April war es endlich soweit!
Wir durften unsere brasilianischen Gäste unter der Leitung von Prof. Alvaro Henrique in Salzburg begrüßen.  Unsere erste Station war ein Kaffeehaus, wo wir an diesem ungewöhnlich heißen Tag ein wenig Abkühlung und gegen unseren Hunger Köstlichkeiten fanden. Große Freude hat es uns zubereitet, dass auch der junge brasilianische Komponist, Jean Goldenbaum -dessen Stücke beim Konzert im Mittelpunkt standen- persönlich dabei war. Schon hier zeigte sich die Unkompliziertheit und Lässigkeit aller GitarristInnen. Mal auf Deutsch, mal auf Englisch oder eben auf Portugiesisch fanden wir schnell den Weg zu einer gut gelaunter Unterhaltung.
Später hat die Gruppe die St. Andrä Kirche besichtigen können, wo das Konzert drei Tage darauf statt fand.
Nachdem ich Alvaro, Diego und Victor bei mir einquartiert habe ging ich den Professors Wunsch nach, uns in einen Biergarten zu führen, um dort einige der heimischen Biersorten zu probieren. Wir saßen gut zwei Stunden mit Bier und Brezen, und diskutierten über Politik, Wirtschaft, Tradition, Ähnlichkeiten und Unterschiede unseren Heimatländern Brasilien und Ungarn, und natürlich über Musik!
Am Abend übergab ich die Herren Sandra, eine portugiesische Hobby Musikerin, bei wem die zwei Damen, Lorraine und Kelly unterbracht worden sind. So hat die Gruppe die Möglichkeit gehabt, gemeinsam auf der eigenen Muttersprache über die Geschehnisse des Tages zu erzählen.

Tag 2. und 3.

Der nächste Tag verging mit sehr viel Arbeit und üben, so, dass wir mit unseren Gästen leider kaum etwas unternehmen konnten. Nachdem sie Vormittag ausgiebig geprobt haben, haben sie in der Stadt eine Menge Spaß gehabt. Sie besuchten die Festung, bekletterten den Mönchsberg, schlenderten in der Altstadt, kauften Noten und CDs und ließen sich gut gehen.

Fortsetzung folgt…

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Konzert Einladung am 28.04.2012 Salzburg!

Herzliche Einladung zum Konzert am 28.04.2012, 19:30h in der St. Andrä Kirche-Mirabellplatz, in Salzburg!
Eintritt frei, Spenden werden erbeten.

Es spielen:
Alvaro Henrique -Sologitarre, begleitet von dem Gitarrenensemble der Univesität von Uberlandia (Brasilien)
Yevhen Vereshchahin – Orgel
Shanshan Miao und Gerda Kindler im Querflötenduett (Ensemble ClassImpro)

Im Protrait der Komponist Jean Goldenbaum!

 

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Modern Flute Concept-Flöten Workshop Heft von Dirko Juchem 1.Teil

Das neue Flöten Buch von Dirko Juchem ist da!
Es gibt reichlich Englisch sprachige Hefte über “Jazz für Flöte” aber kaum auf Deutsch. Dieses Heft bietet aber nicht nur einen unkomplizierten Einstieg ins Jazz sondern auch in das Flute Beatboxing! Damit stellt Dirko Juchem einen neuen Rekord auf. Er ist nämlich nicht nur der einzige in der ganzen Welt der eine CD über Jazz Flute Beatboxing einspielte, sondern auch der einzige in der ganzen Welt der ein Workshop Buch über diese Technik schrieb!
Herzliche Gratulation!

Zum Buch im allgemeinen:
Es erschien beim Schott Verlag, einem weltweit führendem Verlag. Nur schon dadurch kann man sicher sein ein Notenheft von bester Qualität in der Hand zu halten.
Zum Layout:
Es ist im vertrauten B4 Notengröße gedruckt. Trotz soft cover ist das Deckblatt genug fest. Nach regelmäßiger Nutzung und herum Tragen im Rucksack knittert es noch immer nicht. (Vorausgesetzt ist natürlich, dass man mit seinen Noten ein wenig behutsam umgeht.) In der oberen rechten Ecke ist das CD Symbol gleich zu erkennen. Der Titel ist mit sehr großen Buchstaben gedruckt. Ob das einem gefällt ist wohl Geschmacksache, gefunden und wieder erkannt wir das Heft im Geschäft o. auf dem Regal auf jeden Fall schneller!
Auf der ersten Seite finden wir gleich die Bestellnummer. Das ist z.B. für Lehrer die das Heft ihren SchülerInnen weiter empfehlen wollen, sehr praktisch. Die zweite Seite zeigt uns das Inhaltsverzeichnis. Hier bekommen wir einen Überblick über die toll aufgeteilten Themen, und rechts daneben auch über die passenden Hörbeispiele und Playalong Übungen.
Das Heft ist sehr angenehm und leicht zu blättern. Das erleichtert die Benutzung ohne das Gefühl zu bekommen, dass dadurch etliche Seiten rausreißen könnten. Das Papier ist genug fein, darauf mit Bleistift sich leicht Notizen machen oder eben etwas ohne hinterbliebenen Spuren wegradieren zu können.
Der Abstand zw. den Noten ist ideal und der Text ist ebenfalls in einer angenehm leserlichen Größe gedruckt. Soll das hier vielleicht als unnötige Bemerkung erscheinen, so ist es gar nicht selbstverständlich, dass beim Druck eines Notenheftes auf solche Details geachtet wird.
Der Text wird immer wieder von Photos aufgelockert. Hier wurden auch kluge Entscheidungen getroffen: es sind nicht all zu viele Photos die das Gefühl erwecken könnten in einem Bilderbuch zu blättern, und die die drinnen sind, sind schwarz-weiß gehalten. Auch wenn farbige Photos teilweise mehr Attraktivität erzeugen können, erhöhen sie gleichzeitig die Druck Kosten und dadurch auch den Preis des Heftes. Blass wirkt das Gesamtbild trotzdem nicht, weil dafür das Deckblatt genug bunt wurde.

Alles in allem ein perfekt gestaltetes und gedrucktes Heft für einen angemessenen Preis!

Die Noten kosten auf Amazon.de 24,99Eu, aber Sie können es gerne auch direkt vom Herrn Juchem bestellen!

Im 2.Teil wird die Autorin mit der Analyse des 1.Partes beginnen und sich u.a. mit den Themen Einstieg in die Improvisation, Phrasierung, Flute Sound, Technik und Flute Heroes geschäftigen.

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Lippenpflege für Bläser im Test

Spröde und aufgerissene Lippen? Das kennt fast jede/r BläserIn. Dass wir einen einwandfreien Ansatz haben ist für uns praktisch lebenswichtig, denn nur so können wir effizient üben und erfolgreich vorspielen.

Wieso trocknen sich die Lippen so stark aus und was kann man dagegen tun? Nun, unsere Gesichtshaut hat 16 Zellschichten, unsere Lippen dagegen nur 3-5 und damit sind sie extrem dünn. Die Lippenhaut hat keine Schweiß-und Talgdrüsen und auch nicht behaart. Die Kombination von Schweiß und Talg hält die übrigen Haut des Körpers geschmeidig und hilf auch bei der Abtötung von Krankheitserreger. All diese Eigenschaften kann die Lippenhaut aber -leider- nicht aufweisen, trocknet viel schneller aus und wird spröde. Das Nachfetten ist hier leider ein muss, und damit beginnt auch des Teufels Kreis…Denn einmal mit der täglichen Pflege begonnen, kann man praktisch nicht mehr aufhören. Bei den 4 Jahreszeiten die wir in Europa haben müssen sich die Lippen für mittlerweile ziemlich viel Hitze im Sommer, Regen und starken Wind im Frühling und Herbst und für bis -14-20°C Kälte im Winter anpassen. Das hört sich anstrengend an. Wenn man dann noch das tägliche Üben (bei Profis 4-6Std.) dazu rechnet sind die Lippen mehr als beansprucht. Die Autorin hat selbst schon etliche Versuche gehabt, ihre Lippenpflege ganz und drastisch wegzulassen, wodurch die Lippen innerhalb von max. 2 Tagen aufgerissen und geblutet haben. Dass es ästhetisch nicht schön ist und Schmerzen verursacht war noch ziemlich das unwichtigste. Viel schlimmer war es, dass mit solchen Lippen das Üben einfach nicht mehr möglich ist, und das kann ein/e MusikerIn in den Wahnsinn treiben. :-)

Es gibt unzählige gute Lippenpflege Produkte und jede/r muss es selber wissen, was einem am besten “schmeckt”. Die Autorin zeigt jetzt nur 3: Ringelblumensalbe, Apothekers Lippenbalsam, Labello Hydro Care.
Beginnen wir mit der Ringelblumensalbe, die ohne Zweifel als die beste sich erweist. “…wirkt entzündungshemmend und fördert die Bildung von Granulationsgewebe und damit die Wundheilung. Bei Magen- und Darmgeschwüren und bei Dysmenorrhoe wird sie innerlich angewendet. Äußerliche Anwendung findet sie bei Hautentzündungen, schlecht heilenden Wunden, bei Quetschungen, Furunkeln und Ausschlägen. Durch das Fehlen von Sesquiterpenlactonen sind irritative oder allergische Reaktionen im Vergleich zu anderen Vertretern derKorbblütler selten.”/Wikipedia/ Die Autorin verwendet sie nicht nur als Lippenpfelge sondern auch als Lippgloss :-) , denn sie schön aber dezent glänzt, und bei Schnittwunden, damit sie ohne Narbe heilen. Bei den Lippen hilft sie praktisch sofort und ist genug weich, sie nicht noch mehr aufzureißen. Für Unterwegs wird ein kleines Döschen gefüllt! 200ml kostet 7Eu, hält aber Jahre!
Apothekers Lippenbalsam ist gerade mal 8ml. Die Verpackung ist sehr praktisch weil klein. Das Produkt wurde von der Autorin im Clarino entdeckt, extra für Bläser! Das musste sofort her, aber die erste Enttäuschung kam gleich in der Apotheke. Das Produkt ist in Österreich nicht bekannt und steht nicht im Computer. Man musste mit dem Zeitschrift zurück, damit es überhaupt bestellt werden konnte. Nach 2 Wochen durfte es gegen 6!!!Eu abgeholt werden. Auch wenn das Produkt sehr viele wertvolle, 100% natürliche Inhaltsstoffe hat, riecht und “schmeckt” an den Lippen nicht gerade angenehm. Mit der Wirkung war die Autorin leider genauso wenig zufrieden, wie mit der Mengen-Preis Verhältnis und wird das Produkt nicht nachkaufen. Es ist hier aber natürlich jeden selbst zu entscheiden und selbst zu probieren! Geschmäcker und Lippen sind ja bekannt unterschiedlich, und was bei der einen nicht wirkt, kann sich bei der anderen als Wunder erweisen.
Labello Hydro Care ist ein relativ neues Produkt. Es kostet in Deutschland 2,25Eu(Rossmann) in Österreich 3,19(Bipa) -3,25Eu(DM). Seine beste Eigenschaft ist seine Weiche. Die meisten Pfelgestifte der Art sind einfach zu hart und reißen die Lippen beim Auftragen noch mehr auf. Der hier nicht! Es riecht angenehm aber sehr dezent, schmeckt nach nichts, hat keine Farbpigmente und zieht sehr schnell ein. Die Autorin ist persönlich begeistert und verwendet es abwechselnd mit Ringelblumensalbe.

Hoffentlich hilft dieser Beitrag für viele MusikerInnen bei dem unter Bläser so bekannten Lippen-Problem! Die Autorin freut sich auf Fragen und auf weitere Produkten Tipps!

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Über das Verhalten der Musiker im öffentlichen Bereich- ein Selbstkritik

Ein persönliches Erlebnis hat die Autorin dazu inspiriert, über dieses Thema nachzudenken. Ein gemütliches Kaffeehaus Besuch mit einer Freundin in der Hoffnung nett und in aller Ruhe eine Unterhaltung führen zu können. Bis drei Musikerinnen eingetroffen sind und am Tisch nebenan Platz genommen haben. Eine erfahrene Musikerin in einer (Mozart) Stadt wie Salzburg erkennt sofort ihresgleichen. Soweit so gut. Außergewöhnlich lautes Reden und Lachen schienen die Damen leider nicht genug Aufmerksamkeit zu schenken, sie haben nämlich plötzlich los gesungen und dazu gepfiffen. Dass immer mehr Gäste sie mit Missgunst beobachtet haben hat sie noch mehr angefeuert, bis man sie bitten musste endlich aufzuhören. Statt eine Entschuldigung kamen nur beleidigende und arrogante Worte. Das war der Moment indem die Autorin sich statt den drei selber geschämt hat.

Dass Musiker völlig in ihren eigenen Welt aufgehen und, dass andauernd allen möglichen Stücken im Kopf herum wirren ist in Ordnung. Diese ganz leise vor sich zu summen ist noch ebenfalls in Ordnung. Aber bitte denken wir nach! Wer hört schon anderen wirklich gerne beim Üben zu? Das ewige Wiederholen von Binde-und Artikulationsübungen, ausgehaltene Töne, Intonations- und Trillerübungen können ziemlich nervtötend sein, wenn man sie nicht selber spielt. Laute Gespräche am Handy u./o. das laute Musik-hören mit iPod &Co im überfüllten Bus stört jeden. Dass ein Musiker ein Stück super drauf hat ist erfreulich. Das heißt aber noch lange nicht, dass das alle anderen auf der Straße, im Bus o. eben in einem Café auch gerne hören vollen. Nicht einmal eine Stadt wie Salzburg gehört nur den Musikern. Darüber zu schweigen, dass Musiker mal auch ihre Ruhe brauchen…Es ist sehr wichtig klassische Musik wieder mehr unter die Leute zu bringen, ihr wieder mehr Aufmerksamkeit und Liebe zu gewinnen. Das funktioniert aber nur mit den richtigen Mitteln, in der richtigen Zeit und auf dem richtigen Ort. Ungewollt aufgezwungene Musik -wie in diesem Fall auch- macht über Musiker eher einen negativen Eindruck und ist weniger hilfreich.
Die Adventszeit so knapp vor Weihnachten ist eine gute Gelegenheit ein bisschen mehr Toleranz und Respekt gegenüber unseren -nicht Musiker- Mitmenschen zu zeigen…

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